Sturz und Verletzung
Die US-amerikanische Skirennläuferin Lindsey Vonn erlitt einen Bruch am linken Bein während der Abfahrt bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien. Nach Angaben von Sky Sport (zitiert von UNN) ging Vonn trotz eines zuvor erlittenen Kreuzbandrisses, der sich am 30. Januar in der Schweiz ereignet hatte, an den Start. Auf der ersten Kurve stürzte sie und beendete die Abfahrt nicht; die Sportlerin wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Cortina gebracht.
Operation und Zustand
Das Krankenhaus Ca' Foncello in Treviso teilte mit, dass Vonn einer orthopädischen Operation zur Stabilisierung des Bruchs am linken Bein unterzogen wurde. Das Team der Sportlerin und die Mediziner bestätigten, dass sie sich in einem stabilen Zustand befindet und von US-amerikanischen sowie italienischen Spezialisten betreut wird.
"Das Krankenhaus Ca' Foncello in Treviso teilte mit, dass Vonn einer orthopädischen Operation zur Stabilisierung des Bruchs am linken Bein unterzogen wurde. Ihr Team bestätigte, dass sie sich in einem stabilen Zustand befindet und in guten Händen des amerikanischen und italienischen Ärzteteams ist."
— Ca' Foncello (Mitteilung via Sky Sport/UNN)
"Mit ihr wird alles in Ordnung sein, aber die Genesung wird einige Zeit in Anspruch nehmen."
— Anuk Patti, Leiterin der Sportabteilung der US-amerikanischen Ski- und Snowboard-Föderation
Kontext und Folgen
Dieser Vorfall erinnert an zwei wichtige Aspekte: erstens, welches Risiko Athletinnen und Athleten eingehen, wenn sie nach jüngsten Verletzungen an den Start gehen; zweitens, wie bedeutsam qualifizierte und schnelle medizinische Hilfe ist – von der Hubschrauber-Evakuierung bis zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit medizinischer Teams.
Vor dem Hintergrund dieses glanzvollen Tages für die italienische Mannschaft, die am zweiten Wettkampftag der Spiele einen nationalen Rekord für die meisten Medaillen an einem Tag aufstellte, rücken Fragen der Athletensicherheit und die Kriterien für die Entscheidung über einen Start besonders in den Fokus von Verbänden und Veranstaltern.
Wie geht es weiter?
Mediziner warnen: Die Genesung wird Zeit brauchen, eine schnelle Rückkehr in den Wettkampf ist unwahrscheinlich. Für Trainer und Verbandsverantwortliche stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, die sportliche Karriere für einen einzelnen Start bei den Olympischen Spielen zu riskieren. Es geht hier längst nicht mehr nur um eine Athletin, sondern um Sicherheitsstandards im Spitzensport.