Besatzung eines Mi-24 im Gefecht getötet: Was das für die Heeresflieger und die Sicherheit bedeutet

Die 11. separate Brigade der Heeresflieger „Cherson“ meldete den Tod der Besatzung eines Mi-24, die nicht von einem Kampfeinsatz zurückkehrte. Wir analysieren, warum der Verlust der Besatzung wichtiger ist als der Verlust des Fluggeräts selbst und welche Fragen sich für das Kommando und die Partner stellen.

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Ілюстративне фото: Facebook / 11 окрема бригада армійської авіації "Херсон"

Was passiert ist

Die 11. separate Brigade der Heeresluftfahrt „Cherson“ teilte mit, dass die Besatzung des Mi‑24-Hubschraubers von einem Kampfeinsatz nicht zurückgekehrt ist und gefallen ist. In der Erklärung der Brigade heißt es, die Getöteten seien Offiziere; weitere technische Details oder Umstände des Vorfalls wurden bislang nicht veröffentlicht.

"Unsere Kameraden sind vom Kampfeinsatz nicht zurückgekehrt – die Besatzung des Mi‑24-Hubschraubers. Nur die besten Söhne der Ukraine sind fähig, die Heimat so heldenhaft zu verteidigen und verzweifelt am Himmel gegen den Besatzer zu kämpfen."

— 11. separate Brigade der Heeresluftfahrt „Cherson“

Warum das wichtig ist

Verluste in der Heeresluftfahrt sind nicht nur ein Verlust an Material. Eine ausgebildete Besatzung mit Kampferfahrung ist eine Ressource, deren Wiederherstellung Monate bis Jahre in Anspruch nimmt. Die Heeresluftfahrt erfüllt Aufgaben wie die Unterstützung der Bodenverbände, Evakuierung und Aufklärung; eine Verringerung des Einsatzbestands an Piloten ohne rasche Auffüllung beeinträchtigt die Fähigkeit, das Tempo der Operationen aufrechtzuerhalten.

Kontext und Trend

Das ist kein Einzelfall: Im Dezember meldete die 12. separate Brigade der Heeresluftfahrt einen ähnlichen Verlust während eines Kampfeinsatzes. Analysten weisen darauf hin, dass die kumulierten Verluste an Besatzungen den Bedarf an verstärkten Maßnahmen der Flugabwehr, an Logistik und an Personalrotation erhöhen.

Wie geht es weiter

Die Führung steht vor praktischen Aufgaben: das Tempo der Operationen bei reduzierten Ressourcen beizubehalten, die Ausbildung von Ersatzkräften zu beschleunigen und die Familien der Gefallenen zu unterstützen. Für die Partner stellt sich die Frage nach der Priorisierung der Hilfe, die die Risiken für die Besatzungen minimiert (insbesondere Schutzausrüstung, Erfahrungsaustausch und technische Unterstützung).

Quellen: offizieller Beitrag der 11. separaten Brigade der Heeresluftfahrt „Cherson“; frühere Meldungen der 12. separaten Brigade.

Lassen wir die Emotionen beiseite und stellen wir die Frage: Reichen die Ressourcen und die Aufmerksamkeit der Gesellschaft und der Partner aus, um solche Verluste zu verringern und die Effektivität der Heeresluftfahrt an der Front zu erhalten?

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