Was passiert ist
Gegen 16:30 Uhr wurde an der Metrostation „Vokzalna“ der Saum einer weiten Hose einer Passagierin von der Rolltreppe erfasst. Der Pressedienst der Kiewer Metro bestätigte diese Information gegenüber einer Journalistin von UNN: die Rolltreppe wurde gestoppt, die Kleidung rasch entfernt, es gab keine Verletzten.
Die Rolltreppe blieb stehen. Unsere Fachleute haben die Kleidung schnell aus der Kammleiste der Rolltreppe entfernt. Die Passagierin wurde nicht verletzt, die Anlage wurde ebenfalls nicht beschädigt.
— Pressedienst der Kiewer Metro
Was überprüft wurde und warum es wichtig ist, Quellen anzugeben
Im Netz verbreiteten sich Beiträge über angeblich eine weitere Frau, die gestürzt und verletzt worden sei. Der Pressedienst der Metro widersprach dieser Information: Es habe keinen Sturz und keine Verletzungen gegeben. Diese Darstellung bestätigt eine journalistische Regel — sich auf offizielle Angaben zu stützen und Fakten schrittweise zu präzisieren statt vorschnelle Schlussfolgerungen zu ziehen.
Soweit mir aus den Einsatzinformationen bekannt ist — es gab keinen Sturz und auch keine Verletzten.
— Pressedienst der Kiewer Metro
Ein separater Vorfall: Sturz auf die Gleise
Neben dem Zwischenfall mit der Kleidung wurde an derselben Station ein weiterer Fall registriert: Eine etwa 50-jährige Frau fiel auf die Gleise. Sie wurde lebend geborgen, es wurde ein Rettungswagen gerufen, und der Zugverkehr wurde nach etwa sieben Minuten wieder aufgenommen. Zusammengenommen erinnern diese Ereignisse an die unterschiedlichen Risiken in der Metro und an die Bedeutung der Koordination der Einsatzkräfte.
Warum das passiert und was Fahrgäste tun sollten
Die Ursache solcher Zwischenfälle ist oft einfach: weite Kleidungszipfel, Schals oder Schnürsenkel können sich in der Kammleiste der Rolltreppe verfangen. Gleichzeitig ist die schnelle Reaktion des Metropersonals (Stillsetzen des Bandes, Entfernen des Gegenstands, Überprüfung der Anlage) ein entscheidender Faktor zur Verringerung der Risiken.
Praktische Ratschläge: Rechts halten und Abstand zum Rand beim Benutzen der Rolltreppe; lange Kleidungszipfel befestigen oder zusammennehmen; nicht in der Nähe der technischen Bauteile der Rolltreppe stehen; bei den geringsten Anzeichen von Problemen das Personal der Metro informieren.
Fazit
Dieser Vorfall ist eine Erinnerung an zwei Dinge: Erstens haben kleine Sicherheitsmaßnahmen große Bedeutung; zweitens sind die systematische Arbeit des Metropersonals und zeitnahe Informationen die Grundlage zur Minimierung von Risiken. Ob Informationskampagnen für Fahrgäste zusätzlich verstärkt werden sollten, ist eine Frage für die Verwaltung der Metro und die Stadtbehörden.