Drei Tage lang – vom 29. Juni bis 1. Juli – wird der Service zum Wechsel von Mobilfunknummern zwischen Betreibern (MNP) in der Ukraine nicht funktionieren. Diese Entscheidung traf die Nationale Kommission für die Regulierung elektronischer Kommunikation, des Funkfrequenzspektrums und des Postwesens (NKEK).
MNP ist ein Mechanismus, der es Abonnenten ermöglicht, den Mobilfunkbetreiber zu wechseln, ohne ihre Telefonnummer zu ändern. Für Millionen von Menschen ist dies die einzige Möglichkeit, zu einem Konkurrenten zu wechseln, ohne die über Jahre mit der Nummer verknüpften Kontakte zu verlieren.
Die NKEK hat keine detaillierte technische Begründung für die Pause veröffentlicht. Es geht höchstwahrscheinlich um Wartungsarbeiten in der zentralisierten Nummern-Datenbank – einem System, das die Anrufvermittlung zwischen Netzen nach dem Nummernwechsel gewährleistet. Ähnliche kurzfristige Unterbrechungen werden in verschiedenen Ländern während der Modernisierung der Infrastruktur durchgeführt.
Die praktische Folge ist einfach: Anträge auf Nummernwechsel, die in diesem Zeitraum oder kurz davor eingereicht werden, werden verschoben. Für die meisten Abonnenten ist dies eine Unannehmlichkeit, keine Krise – es sei denn, sie haben genau in diesen Tagen einen Wechsel geplant.
Eine offene Frage bleibt: Werden Abonnenten, deren Anträge zum Zeitpunkt der Unterbrechung bereits in Bearbeitung sind, automatisch eine Fristverlängerung erhalten – oder müssen sie die Unterlagen erneut einreichen?