Folgen für die Menschen
Bei dem nächtlichen Beschuss der Hauptstadt am 29. November wurden in Kiew 37 Menschen verletzt, zwei starben, teilte der Bürgermeister der Stadt mit.
37 Menschen wurden in Kiew verletzt. In Krankenhäusern befinden sich derzeit 15 Verletzte. Zwei Menschen sind gestorben
– Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew
Der Innenminister berichtete, dass die Rettungskräfte alle durch den Beschuss ausgelösten Brände gelöscht haben und an den Schadensstellen im Einsatz sind.
Alle Brände, die in Kiew infolge des russischen Beschusses entstanden sind, sind gelöscht
– Ihor Klymenko, Innenminister
- In der Hauptstadt wurden 2 Tote und mehr als 30 Verletzte registriert; Rettungskräfte retteten rund 40 Personen.
- In der Region Kiew starb eine Person, mehr als zehn wurden verletzt; mehr als 30 Objekte in den Bezirken Obuchiw, Fastiw, Bucha und Browary wurden beschädigt.
Schäden an der Infrastruktur und Abschaltungen
Neben Wohn- und Verwaltungsgebäuden wurden Schäden an der Energieinfrastruktur festgestellt, die großflächige Stromausfälle verursachten.
Am Morgen nach dem Schlag waren in Kiew mehr als eine halbe Million Verbraucher ohne Strom; in der Oblast Kiew wurden über 100.000 Anschlüsse abgeschaltet, in der Oblast Charkiw etwa 8.000.
Mobile „Punkte der Unbeugsamkeit“ wurden eingerichtet, um die Menschen mit Wärme und notwendiger Unterstützung zu versorgen.
Die Polizei ist gezwungen, den Zugang zu beschädigten Gebäuden zu beschränken – das ist eine Sicherheitsfrage. Sobald die Rettungskräfte die Räumlichkeiten als sicher eingestuft haben, dürfen die Bewohner ihre Sachen abholen
– Ihor Klymenko, Innenminister
Nach Angaben des Militärs wurden bei dem nächtlichen Angriff auf die Ukraine 36 Raketen eingesetzt, darunter fünf „Kinzhal“, sowie 596 Drohnen. Luftabwehrkräfte oder andere Systeme schossen oder unterdrückten 19 Raketen, darunter einen „Kinzhal“, und 558 Drohnen.