Nach dem Angriff Russlands – rund 500 Häuser in Kiew ohne Heizung. Die Wiederherstellungsarbeiten laufen rund um die Uhr

Nach dem Raketenangriff am 12. Februar haben die Kommunalbetriebe die Wärmeversorgung in den meisten Häusern wiederhergestellt, doch rund 500 bleiben weiterhin ohne Heizung. Was das für 3,5 Millionen Kiewerinnen und Kiewer bedeutet und wann mit einer vollständigen Wiederherstellung zu rechnen ist — kurz und bündig.

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Was passiert ist

Infolge eines russischen Angriffs auf die kritische Infrastruktur Kiews am 12. Februar wurde ein Teil des zentralen Wärmenetzes beschädigt. Nach Angaben der Stadtverwaltung und Berichten der UNN bleiben bis Sonntagabend etwa 500 Häuser in der Hauptstadt unter den Betroffenen ohne Wärmeversorgung.

Reaktion und Ausmaß der Wiederherstellung

Städtische Dienste und kommunale Brigaden arbeiten ununterbrochen. Laut dem Bürgermeister wurde die Wärmeversorgung bereits in 2100 von 2600 Häusern wiederhergestellt, die zuvor ohne Heizung waren. Innerhalb der letzten 24 Stunden gelang es, weiteren 1100 Mehrfamilienhäusern Wärme zurückzugeben — das ist das Ergebnis intensiver Arbeit der Notfallbrigaden und der Koordination der Dienste.

"Die Kommunalarbeiter haben die Wärmeversorgung bereits in 2100 Häusern (von 2600, die ohne Heizung waren) wiederhergestellt. Die städtischen Dienste arbeiten weiterhin 24/7, um die Wärmeversorgung in den übrigen Mehrfamilienhäusern wiederherzustellen"

— Witali Klitschko, Bürgermeister von Kiew

Kontext und Folgen für die Bewohner

Für 3,5 Mio. Einwohner Kiews ist dies einer der schwierigsten Winter seit Beginn der vollangelegten Invasion: Angriffe auf die Infrastruktur bergen Risiken für vulnerable Gruppen — ältere Menschen, Familien mit Kindern und Krankenhauspatienten. Gleichzeitig zeigt die Wiederherstellung, dass die Stadt über mobile Notfallressourcen und eine schnelle Koordination verfügt.

Wesentlich für die weitere Wiederherstellung ist der Zugang zu Ersatzteilen, der sichere Zugang der Reparaturbrigaden zu den beschädigten Stellen und günstige Witterungsbedingungen. Während die Aufmerksamkeit auf den Zahlen liegt, ist es wichtig, die Aktualisierungen der Stadtverwaltung zu verfolgen und die Empfehlungen der Dienste zu befolgen.

Was als Nächstes kommt

Die Lage bleibt angespannt, doch die aktuellen Zahlen geben Anlass, von einer systematischen Reaktion zu sprechen: von den Notfallbrigaden bis zur Koordination mit staatlichen Stellen. Kurzfristig hat die Rückkehr der Wärme in alle betroffenen Häuser Priorität; mittelfristig gilt es, die Widerstandsfähigkeit der Netze gegen wiederholte Angriffe zu erhöhen.

"Ununterbrochene Luftangriffe auf die kritische Infrastruktur haben die Stadt innerhalb von zwei Monaten an den Rand einer Katastrophe gebracht"

— Witali Klitschko, Bürgermeister von Kiew

Warum das für Sie wichtig ist: Die Wiederherstellung der Wärme wirkt sich auf die Sicherheit und Gesundheit von Familien, den Betrieb medizinischer Einrichtungen und Schulen aus. Verfolgen Sie die offiziellen Mitteilungen der Stadt und helfen Sie den Nachbarn — in solchen Prüfungen vervielfacht Solidarität die Wirksamkeit der Maßnahmen.

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