Identitäten der bei der nächtlichen Attacke Russlands auf Kiew Getöteten festgestellt – darunter ein Mediziner

Die Kiewer Staatsanwaltschaft hat vier Todesopfer nach dem nächtlichen Angriff Russlands identifiziert; 26 Verletzte, darunter Rettungskräfte und medizinisches Personal — was bedeutet das für die Sicherheit der Stadt.

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Was passiert ist

Die Staatsanwaltschaft Kiew teilte mit, dass die Identität aller bei dem nächtlichen Angriff Russlands auf Kiew am 9. Januar Getöteten festgestellt wurde. Es handelt sich um eine 49-jährige Frau, zwei Männer im Alter von 41 und 54 Jahren sowie einen 56-jährigen Mediziner, der gekommen war, um den verletzten Bewohnern eines Mehrfamilienhauses zu helfen.

Im Bezirk Dniprovskyi wurden eine 49-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 41 bzw. 54 Jahren getötet. Im Bezirk Darnytskyi kostete der russische Angriff das Leben eines 56-jährigen Mediziners, der gekommen war, um den verletzten Bewohnern eines Mehrfamilienhauses zu helfen.

— Staatsanwaltschaft Kiew

Wer betroffen ist

Neben den Toten berichtet die Staatsanwaltschaft von 26 Verletzten. Unter ihnen sind 5 Rettungskräfte des Staatlichen Dienstes für Notsituationen (ДСНС), 4 medizinische Mitarbeiter und 1 Polizist. Diese Angaben unterstreichen, dass Angriffe auf Wohngebiete und kommunale Infrastruktur automatisch die Risiken für diejenigen erhöhen, die ausrücken, um Menschen zu retten.

Folgen und Kontext

Laut dem Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (ЦПД) zielte Russland gezielt auf die Infrastruktur ab, um die Menschen „einzufrieren“; infolge der Beschießungen blieben mehr als 500.000 Verbraucher ohne Strom, Heizwerke wurden beschädigt, und der Angriff dauerte fast fünf Stunden (Quelle: Äußerung des Premierministers). Dies ist keine zufällige Aktion, sondern Teil systematischer Angriffe auf das zivile Leben, die eine doppelte Belastung — für die Einwohner und für die Einsatzdienste — schaffen.

Warum das wichtig ist: Angriffe auf kritische Infrastruktur verändern die Prioritäten — es braucht nicht nur eine schnelle Wiederherstellung von Diensten, sondern auch präventiven Schutz der Einrichtungen, Reserve-Stromquellen und persönliche Schutzausrüstung für Rettungskräfte und medizinisches Personal. Experten und die lokale Verwaltung betonen die Notwendigkeit, die operative Wiederherstellung mit präventiven Schutzmaßnahmen zu verbinden.

Quellen: Staatsanwaltschaft Kiew, UNN, Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation, Äußerung des Premierministers.

Frage an die Stadtverwaltung und Partner: Wie schnell wird der Schutz der kritischen Infrastruktur verstärkt und werden zusätzliche Ressourcen bereitgestellt für jene, die Menschen vor den Folgen solcher Angriffe retten?

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