US-Justizministerium beendet Überwachung von Danske Bank nach Geldwäschefall

Das US-Justizministerium hat die Aufsicht über die Danske Bank aufgehoben, nachdem eine dreijährige Bewährungsfrist im Rahmen eines Schuldbekenntnisses wegen Geldwäsche über die estnische Filiale abgelaufen ist; die Bank zahlte 2 Milliarden US-Dollar.

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Das US-Justizministerium hat die Überwachung der Danske Bank aufgehoben, nachdem eine dreijährige Bewährungszeit im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Geldwäsche beendet wurde.

Entscheidung des US-Justizministeriums

Im Jahr 2022 bekannte sich die Bank schuldig und stimmte einer Geldstrafe in Höhe von 2 Mrd. US-Dollar zu, als Teil einer Vereinbarung zur Einstellung des Strafverfahrens. Die Vereinbarung umfasste eine dreijährige Bewährungszeit, die am 13. Dezember 2025 offiziell endete.

Jetzt sind alle formellen Verfahren mit den Aufsichtsbehörden in dieser Angelegenheit abgeschlossen.

– Carsten Egeriis, CEO der Danske Bank

CEO Carsten Egeriis sagte, der Skandal habe historische Bedeutung für die Bank und ihre Organisation sowie Unternehmenskultur erheblich beeinflusst.

Die Bank werde alles tun, damit derartige Praktiken „weder heute noch in Zukunft“ einen Platz in der Bank haben.

– Carsten Egeriis, CEO der Danske Bank

Hintergrund des Falls

Ermittlungen ergaben, dass in den Jahren 2008–2017 über die estnische Filiale der Danske Bank Milliarden US-Dollar mutmaßlich verdächtiger Herkunft, überwiegend aus Russland, über US-Finanzströme liefen.

  • Im Jahr 2018 wurden Angaben über den Abfluss von rund €8,5 Mrd. aus Russland bekannt, was großes Aufsehen erregte.
  • 2019 wurde die estnische Filiale der Bank geschlossen.
  • Am 26. September 2019 beging der ehemalige Leiter der estnischen Einheit Suizid.

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