Linkes Ufer kehrt zu den Abschaltplänen zurück
DTEK teilte in einer abendlichen Mitteilung auf Telegram mit, dass die Dniprovskyi-, Desnianskyi- und Darnytskyi‑Bezirke Kiews in dieser Nacht zu den geplanten Abschaltplänen zurückkehren. Das schrieb auch die Agentur UNN.
„Linkes Ufer Kiews: Notabschaltungen aufgehoben“
— DTEK, Mitteilung auf Telegram
Warum das wichtig ist (und warum man wachsam bleiben sollte)
Notabschaltungen wurden nach einem massiven Beschuss der Hauptstadt in der Nacht des 27. Dezember eingeführt. Die Rückkehr zu den geplanten Zeitplänen bedeutet, dass die Belastung des Netzes vorübergehend berechenbarer geworden ist, doch das Energiesystem bleibt wegen der Folgen der Raketen- und Drohnenangriffe unter Druck.
Ukrainische Energieunternehmen und «Ukrenergo» erinnern: Die Zeitpläne können im Laufe des Tages je nach Lage im Netz und operativen Anweisungen aktualisiert werden. Am 6. Januar werden landesweit stündliche Abschaltungen und Leistungsbeschränkungen für Industrieverbraucher gelten.
Praktische Folgen für die Einwohner Kiews
Der Übergang von Notabschaltungen zu geplanten Zeitplänen verringert die Überraschungsmomente bei Abschaltungen, beseitigt jedoch nicht das Risiko kurzfristiger Ausfälle oder Beschränkungen. Wir empfehlen:
• Offizielle Updates auf Telegram bzw. den Websites von DTEK und Ukrenergo prüfen.
• Grundlegende Geräte geladen halten und eine Powerbank für Notfälle bereithalten.
• Ersatzszenarien für Haushaltgeräte und Arbeitsabläufe vorbereiten.
Fazit
Die Aufhebung der Notabschaltungen am linken Ufer ist ein positives Zeichen für eine vorübergehende Stabilisierung, doch das System bleibt aufgrund der Folgen der Angriffe verwundbar. Wie unauffällig diese Tage verlaufen, hängt von der Einsatzbereitschaft der Energieversorger und der Vorsorge der Bewohner ab. Verfolgen Sie die Updates von DTEK und Ukrenergo, um Ihren Tag ohne Überraschungen zu planen.