Musikalische Brücke der Erinnerung: Am 28. März werden im Sportpalast fast 50 Künstler Stepan Higa ehren

In Kiew wird ein Gedenkkonzert für den Volkskünstler Stepan Higa stattfinden — ein großes Zeichen kultureller Solidarität, bei dem seine Kinder und eine Reihe bekannter Interpreten auftreten werden. Wir erklären, warum man jetzt schon davon wissen sollte.

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Am 28. März wird in Kiew, in einer der größten Arenen des Landes — dem Palast des Sports — ein Gedenkkonzert für den Volkskünstler der Ukraine Stepan Higa stattfinden. Der Künstler verstarb am 12. Dezember 2025; über die Organisation der Veranstaltung berichteten seine Kinder und das ukrainische Agentur UNN, die sich auf eine Familienbekanntmachung auf Instagram beruft.

Wer wird teilnehmen

Laut Aussage der Kinder werden an dem Konzert etwa 50 ukrainische Künstler teilnehmen. Zu den Namen gehören FIЇNKA, alyona alyona, Natalia Buchynska, Olya Tsybulska, Zlata Ognevich, Olena Topolya, Helya Zozulia, Viktor Broniuk, Volkanov, Roman Sporpion, Dima Prokopov, Artem Pivovarov sowie die Bands «Lisapetnyi Batallion», «Zorepad» und TVORCHI. Ebenfalls im Programm angekündigt sind die Kinder des Sängers — Stepan Higa‑Junior und Kvitoslava Higa.

Kontext und Bedeutung

Dieses Konzert ist nicht nur ein Erinnerungsabend. Wenn sich an einer Ehrung ein breites Spektrum von Künstlern beteiligt, von Solostars bis zu Bands, ist das eine Form kultureller Konsolidierung: Durch die Musik wird die Kontinuität und die gesamtstaatliche Erinnerung an die Künstlergenerationen bestätigt, die die ukrainische Szene geprägt haben. Die Durchführung der Veranstaltung im Palast des Sports unterstreicht das Ausmaß der Initiative.

Es wird ein Abend sein, an dem jede Note mit Liebe erklingt und jedes Lied wie eine Umarmung ist, die uns erneut mit dem Wertvollsten verbindet

— Stepan Higa‑Junior und Kvitoslava Higa, Appell auf Instagram

Laut UNN standen in der Teilnehmerliste zunächst noch weitere Namen; so erklärte etwa Khrystyna Soloviy, sie werde nicht teilnehmen, weil sie von der Einladung erst nach Veröffentlichung der Liste erfahren habe. Ein solcher Vorfall erinnert an die organisatorischen Schwierigkeiten großangelegter Gedenkveranstaltungen und an die Notwendigkeit klarer Kommunikation zwischen Veranstaltern und Künstlern.

Wie geht es weiter

Das Konzert am 28. März ist ein Signal aus der Musikgemeinschaft: Erinnerung und Kultur bleiben Ressourcen nationaler Identität. Für das Publikum ist es eine Gelegenheit, nicht nur vertraute Stimmen zu hören, sondern auch zu sehen, wie sich die Musikszene um das Erbe vereint. Weiterhin wird die Aufmerksamkeit für die Veranstaltung darauf liegen, wie die Organisatoren das Angekündigte umsetzen — von der Programmgestaltung bis zur technischen Durchführung — und inwieweit diese Initiative den kulturellen Dialog im Land stärkt.

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