Deyneko aus dem Militärdienst entlassen: medizinische Kommission, Verwundung und Verdachtsmomente — was das für die DPSU bedeutet

Der Sprecher des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine (DPSU) hat Angaben über eine Ausreise ins Ausland dementiert. Wir analysieren, warum die Entlassung auf medizinischen Gutachten ausgesprochen wurde und welche Folgen das für das Vertrauen in den Grenzschutz während des Krieges hat.

54
Aktie:

Kurz

Der ehemalige Leiter der Державна прикордонна служба Сергій Дейнеко wurde durch einen Befehl vom 2. Februar aus dem Militärdienst entlassen, — teilte der Sprecher der ДПСУ Андрій Демченко im Kommentar gegenüber LIGA.net mit. Zugleich dementiert die ДПСУ Angaben über seine Ausreise ins Ausland. Diese Geschichte verbindet medizinische Gründe, Fragen zur Unabhängigkeit der medizinischen Kommissionen und strafrechtliche Verdachtsmomente — und gerade deshalb ist sie wichtig für den Ruf des Grenzdienstes in Kriegszeiten.

Bestätigung und Chronik

Schlüsseltermine und -fakten, bestätigt durch offene Quellen: Am 4. Januar 2026 entließ der Präsident Дейнеко von seinem Amt als Leiter der ДПСУ; am selben Tag wurde er zum Berater des Innenministers ernannt. Am 22. Januar gab die НАБУ bekannt, dass Дейнеко und weitere Personen im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen im Zusammenhang mit der Unterstützung des Zigarettenschmuggels in die EU verdächtigt werden. Am 30. Januar setzte das ВАКС für den Ex-Chef des Grenzdienstes eine Kaution in Höhe von 10 Mio. грн fest.

Medizinisches Verfahren und Fragen der Unabhängigkeit

Демченко erklärt, dass das Verfahren der Entlassung durch das Gesetz «Über die militärische Pflicht und den Militärdienst» sowie durch die Bestimmungen über den Dienst in der ДПСУ geregelt ist und Entscheidungen von den entsprechenden Kommissionen getroffen werden. Der Sprecher erinnert auch an die Verwundung Дейнека während des Dienstes, insbesondere an eine schwere durch eine Mine verursachte Sprengverletzung, die Operationen erforderte und langfristige Folgen hinterlassen hat.

„Die Offenlegung medizinischer Informationen ist gesetzlich verboten.“

— Андрій Демченко, Sprecher der ДПСУ

Parallel erschien eine Stellungnahme des Journalisten Віталій Глагола, laut der das Erstgutachten angeblich von einer medizinischen Einrichtung erstellt worden sei, die bis vor Kurzem Дейнеку unterstellt war. Das wirft Fragen zur Wahrnehmung der Unabhängigkeit der Kommissionen auf, selbst wenn formal die endgültige Unterschrift bei der ЦВЛК erfolgt.

„Formal liegt die finale Unterschrift bei der ЦВЛК, sodass dokumentarisch alles korrekt ist. Aber im Kern hat das ihm unterstellte medizinische Zentrum das Erstgutachten erstellt.“

— Віталій Глагола, Journalist

Rechtliche Lage und Folgen

Juristisch bedeutet die Entlassung aus dem Militärdienst aus gesundheitlichen Gründen weder eine strafrechtliche Verfolgung noch eine Feststellung von Schuld. Gleichzeitig machen die strafrechtlichen Verdächtigungen der НАБУ und die Kautionsentscheidung des ВАКС die Angelegenheit gesellschaftlich bedeutsam: Es geht um Vertrauen in die Institutionen und um die Effektivität interner Verfahren in Kriegszeiten.

Analysten aus dem rechtlichen und personellen Bereich bemerken: Selbst formal korrekte Verfahren benötigen eine transparente Erklärung, um Verdachte eines Interessenkonflikts zu vermeiden und das Vertrauen in die Grenzbeamten, die an der ersten Verteidigungslinie des Landes stehen, nicht zu untergraben.

Fazit

Der Fall Дейнеко vereint medizinische Entlassungsgründe, Fragen zur Unabhängigkeit interner Verfahren und eine strafrechtliche Untersuchung. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Gerichtsverfahren, auf Erklärungen der Führung des МВС und der ДПСУ sowie auf mögliche Prüfungen der medizinischen Praxis im Dienst. Ob dies ausreicht, um das Vertrauen in die Grenzinstitution während des Krieges wiederherzustellen, wird von der Transparenz der weiteren Schritte abhängen.

Weltnachrichten

Gemeinde

Systematische Arbeit, die nicht immer in den Schlagzeilen auffällt, aber in den Wohnungen spürbar ist: Durch Beschädigungen an den Netzen bleiben in der Hauptstadt mehr als 1.100 Gebäude ohne Heizung. Stadt und Staat erhöhen die Zahl der Notfallbrigaden und erhalten internationale Hilfe, um die Versorgung schneller wiederherzustellen.

3 Stunden vor