Zwei Spiele — null Tore aus dem Spiel. Dynamo erkämpfte sich das Ticket zu PAOK durch Elfmeterschießen

Dynamo Kiew setzte sich gegen die rumänische Universitatea im ersten Qualifikationsrundum der Europa League durch – 4:2 im Elfmeterschießen nach 0:0 in regulärer Zeit und Verlängerung beider Matches. Der nächste Gegner ist PAOK des Trainers Razvan Lucescu, in dem der ehemalige Dynamo-Spieler Kendzera und der Ex-Spieler von Schachtar Taison antreten.

19
Teilen:

Acht Stunden reine Spielzeit in zwei Spielen — und kein einziges Tor. Kiews „Dynamo" unter der Leitung von Igor Kostyuk ist auf die denkbar nervöseste Weise in die zweite Qualifikationsrunde der UEFA-Europa-League vorgestoßen: durch ein Elfmeterschießen gegen Rumäniens „Universitatea" aus Klausenburg.

Wie es ablief

Das Rückspiel in Klausenburg endete wie das erste Spiel 0:0 nach regulärer Spielzeit. Nach zwei zusätzlichen Spielabschnitten, die ebenfalls keinen Sieger hervorbrachten, ging es zum Elfmeterschießen. Die Dynamo-Spieler verwandelten alle vier Versuche — Yarmolenko, Brajko, Ponomarenko, Lonwijk. Die Rumänen schossen zweimal daneben: Codrea konnte sich nicht gegen Torwart Nescherets durchsetzen, Kipchu schoss über das Tor. Das Endergebnis der Serie: 4:2 für die Kiewer.

Der Held des Spiels war Torwart Georgi Nescheret, der einen Elfmeter von Codrea parierte und die Serie des Gegners psychologisch bereits vor dem zweiten Fehler des Kapitäns von „Universitatea" brach.

„Die Kiewer realisierten ruhig alle vier ihrer Schüsse, aber die Gegner verfehlten mit Codrea und Kipchu — und Kostjuks Mannschaft rückt vor, zum sehr unbequemen griechischen PAOK".

Champion.com.ua, Spielbericht

Der nächste Gegner: PAOK — kein Geschenk

Die Spiele gegen den griechischen PAOK sind für 23. und 30. Juli angesetzt. Das erste Spiel wird „Dynamo" als nomineller Gastgeber absolvieren, das zweite — in Thessaloniki im Stadion „Tumba".

PAOK wird von Razvan Lucescu trainiert — Sohn der Legende Mircea Lucescu, der aus dem ukrainischen Fußball gut bekannt ist. Im Kader der griechischen Mannschaft sind zwei Spieler mit direkten Verbindungen zur Ukraine:

  • Tomasz Kędzióra — polnischer Verteidiger, der im Sommer zu „Dynamo" zurückkehrte, nun aber in den Reihen des Gegners spielt;
  • Tayson — brasilianischer Flügelspieler, der Jahre beim „Schachtar" verbrachte.

PAOK kam zweimal ins Viertelfinale der Conference League (2022, 2024) und schaffte es zweimal in die Play-off-Phase der Europa League. In der Saison 2025/26 endete der Klub mit Platz drei in der griechischen Meisterschaft.

Legende von Kiews „Dynamo" Wladimir Bezsonow rief dazu auf, nicht voreilig den Nachruf zu schreiben: „Man sollte niemanden fürchten — weder Klausenburg noch PAOK". Die Fußball-Gemeinschaft ist jedoch skeptisch — zwei Spiele gegen einen mittelmäßigen Klub des rumänischen Pokals ohne ein einziges Tor aus dem Spiel geben den Pessimisten Argumente.

Sollte „Dynamo" gegen PAOK nicht bestehen, wird der Klub in die Qualifikation der Conference League — eines weniger renommierten Turniers — verlegt.

Die Frage, die alles klären wird: Wird Kostjuks Mannschaft im Heimspiel am 23. Juli endlich das Skript öffnen und PAOK nicht das Gefühl geben, die Situation unter Kontrolle zu haben — dann wird auch das zweite Auswärtsspiel in Thessaloniki eine ganz andere Bedeutung bekommen.

Weltnachrichten

Krieg

In der Nacht zum 17. Juli führte Russland einen Anschlag auf das Oblastzentrum mit einer Serie von gerichteten Fliegerbomben durch und traf das Stadtzentrum sowie die Ruhmesallee mit Fotos gefallener Soldaten. Dies war bereits der zweite Anschlag mit präzisionsgelenkten Bomben in dieser Nacht — der vorherige Anschlag auf die Stadtrandgebiete hatte sich einige Stunden zuvor ereignet.

1 Stunde vor