UAF schließt Wechsel bei Rebrov aus: Strategie der Stabilität vor dem Play-off gegen Schweden

Der Präsident der UAF, Andrij Schewtschenko, hat offiziell mitgeteilt, dass ein Wechsel des Cheftrainers nicht in Betracht gezogen wird — die Entscheidung hängt mit vertraglichen Verpflichtungen und der Vorbereitung auf die entscheidenden Qualifikationsspiele für die WM 2026 zusammen.

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Warum der UAF Rebrov im Amt lässt

Der ukrainische Fußballverband (UAF) plant derzeit nicht, den Nationaltrainer Serhii Rebrov zu entlassen. Das erklärte UAF-Präsident Andrij Schewtschenko, berichtet UNN. Diese Position hat sowohl eine juristische als auch eine sportliche Dimension: der Vertrag gilt bis zum Abschluss der Weltmeisterschaft, und vor der Nationalmannschaft liegen entscheidende Spiele.

„Wir ziehen einen Wechsel von Serhii Stanislavovych im Moment nicht in Betracht, daher kann er ruhig weiterarbeiten“

— Andrij Schewtschenko, Präsident des UAF

Statistik und zeitlicher Kontext

Rebrov übernahm die Nationalmannschaft im Juni 2023. Unter seiner Leitung bestritt die Auswahl 32 Partien: 15 Siege, 8 Unentschieden und 9 Niederlagen (Angaben des UAF). Diese Bilanz macht ihn nicht wirkungslos, lässt Kritik aber nicht vollständig verstummen — daher ist die Entscheidung, den Trainer zu behalten, mit dem Argument der Stabilität vor den Play‑offs begründet.

Play‑off als entscheidender Faktor

Das nächste Spiel ist das Halbfinale des Play‑offs zur WM‑Qualifikation 2026 gegen Schweden. Bei einem Erfolg am 31. März würde die Ukraine im Finale des Play‑offs gegen den Sieger der Partie Polen – Albanien antreten. Auf dem Spiel steht die Fahrkarte zur Weltmeisterschaft. Gerade diese kalenderbedingte Realität macht einen Trainerwechsel riskant: jegliche internen Umstellungen verkürzen die Zeit für taktische und psychologische Vorbereitung.

Was das für die Nationalmannschaft und die Fans bedeutet

Die Entscheidung des UAF lässt sich als Risikomanagement deuten: ein Wechsel in der Vorbereitungsphase schafft zusätzliche Unwägbarkeiten, während die Beibehaltung des Trainerstabs die Chance bietet, Spielsysteme zu verfeinern und eine optimale Aufstellung zu finden. Die Fußballszene weist darauf hin, dass jetzt die Ergebnisse auf dem Platz zählen sollten — nicht Personaldebatten in den Medien.

Fazit

Der UAF hat sich unter dem Ergebnisdruck für Stabilität entschieden: vertragliche Verpflichtungen und der Play‑off‑Kalender überwogen die Argumente für einen sofortigen Wechsel. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob diese Entscheidung die Erwartungen rechtfertigt — von der Verbandsführung bis zu jedem Fan, der hofft, die Nationalmannschaft bei der WM 2026 zu sehen.

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