Kiew plant nicht, die Ausgangssperre zu den Neujahrsfeiertagen zu lockern.

Das militärische Kommando wird über die Dauer der Ausgangssperre entscheiden. Derzeit werden eine Aufhebung oder Verkürzung der nächtlichen Beschränkungen am 25. Dezember sowie in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar aus Sicherheitsgründen nicht in Betracht gezogen. Der zentrale Weihnachtsbaum wird aus Mitteln von Mäzenen aufgestellt.

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Ausgangssperre

Die Frage der Dauer der Ausgangssperre in der Zeit vor Weihnachten und Neujahr liegt in der Zuständigkeit des militärischen Kommandos. Auf den Sitzungen des Rats für die Verteidigung der Stadt wurden bislang keine Vorschläge zur Aufhebung oder Verkürzung der nächtlichen Beschränkungen in der Nacht zum 25. Dezember bzw. in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar behandelt. Auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Jahre und unter Berücksichtigung der bestehenden Gefährdungen sind weder allgemeine noch punktuelle Änderungen vorgesehen.

Die Entscheidung über die Dauer der Ausgangssperre wird das militärische Kommando treffen, unter Berücksichtigung der aktuellen und prognostizierten Sicherheitslage vor Weihnachten und zum Jahreswechsel

– Kiewer Stadtverwaltung

Beschränkungen und Verantwortlichkeit

In Kiew gilt die Ausgangssperre gemäß Anordnung des Leiters der Kiewer Militärstadtverwaltung von 00:00 bis 05:00 Uhr. In dieser Zeit ist es untersagt, sich ohne spezielle Durchlassgenehmigung auf Straßen und an öffentlichen Orten aufzuhalten oder sich – sei es mit Verkehrsmitteln oder zu Fuß – fortzubewegen.

Hinausgehen ist nur erlaubt, um im Fall einer Luftalarmwarnung das nächstgelegene Schutzobjekt zu erreichen. Bei Verstößen gegen die Vorgaben und Beschränkungen der Ausgangssperre werden die Täter festgehalten und den Einheiten der Nationalen Polizei der Ukraine überstellt

– Kiewer Stadtverwaltung

Die Sprecherin der Kiewer Militärstadtverwaltung, Kateryna Pop, teilte mit, dass bisher keine Anträge auf Aufhebung oder Verringerung der Ausgangssperre zur Prüfung durch den Verteidigungsrat eingegangen seien.

Derzeit wurde die Frage der Aufhebung oder Verringerung der Ausgangssperre in der Nacht zum 25. Dezember sowie in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar nicht aufgeworfen. Entsprechende Anträge zur Behandlung in einer Sitzung des Verteidigungsrats wurden nicht eingereicht

– Kateryna Pop, Sprecherin der Kiewer Militärstadtverwaltung

Außerdem sind nach der Praxis der Vorjahre und unter Berücksichtigung der Gefährdungen derzeit weder punktuelle noch allgemeine Änderungen des Ausgangssperren-Regimes geplant

– Kateryna Pop, Sprecherin der Kiewer Militärstadtverwaltung

Nach Angaben Pops machen regelmäßige Angriffe auf die zivile Infrastruktur durch russische Streitkräfte und der terroristische Charakter der Aggression Änderungen des Regimes gefährlich. Sie betonte, dass der potenzielle Schaden für die Bewohner durch die Zulassung massenhafter nächtlicher Bewegungen die gesellschaftliche Bedeutung der Festveranstaltungen übersteigen würde.

Der potenzielle Schaden für die Kiewer durch solche Entscheidungen würde die gesellschaftliche Bedeutung der Veranstaltungen während der Feiertage deutlich übersteigen

– Kateryna Pop, Sprecherin der Kiewer Militärstadtverwaltung

Feierlicher Standort und Finanzierung

Die Entscheidung über den Ort der Aufstellung des Haupt-Weihnachtsbaums und das Format der Feierlichkeiten wird nach Abstimmung mit dem Kommando der Verteidigungskräfte der Hauptstadt unter Berücksichtigung des Sicherheitsniveaus getroffen. Im städtischen Haushalt sind in diesem Jahr keine Mittel für die Durchführung von Feiern oder die Aufstellung des Baums vorgesehen.

Der Baum soll auf dem Sophienplatz aufgestellt werden. Die Kosten für Aufbau, Dekoration und Organisation der festlichen Location werden Mäzene übernehmen, die auch für die Durchführung der Veranstaltungen verantwortlich sein werden.

Politik

Die Republikaner sind gespalten über die Strategie im Richterrennen in Wisconsin im April 2026. Konservative Kandidaten haben die letzten drei Wahlen zum Obersten Gerichtshof des Bundesstaates verloren, und nun ringt die Partei damit, ob sie sich mit Trump verbinden oder das Parteilabel meiden sollte.

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