Polizei und DSNS retteten Kinder auf dem Chreschtschatyk — Erinnerung an die Gefahren unter der Erde

Im Zentrum Kiews haben Polizei und Rettungskräfte Kinder aus einer Regenentwässerungsanlage geborgen, die sich verirrt hatten. Der Vorfall betrifft die Arbeit der Einsatzkräfte und könnte zu einer Änderung der Sicherheitsvorschriften in der Stadt führen.

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Was passiert ist

Im Zentrum Kiews retteten Polizeiangehörige und der Staatliche Dienst für Notsituationen Kinder, die sich in der Regenentwässerungskanalisation am Chreschtschatyk befanden. Die Agentur УНН veröffentlichte die Information unter Berufung auf Олексія Білошицького, ersten stellvertretenden Leiter des Departements der Patrouillenpolizei.

Die Kinder wurden im unterirdischen Netz gefunden — sie waren unterkühlt und baten um Hilfe. Die Patrouillenpolizisten beruhigten sie, die Rettungskräfte holten sie aus dem Untergrund; vor Ort waren Mitarbeiter der Jugendprävention im Einsatz.

„Die Patrouillenpolizisten beruhigten die verirrteten Kinder, und die Rettungskräfte befreiten sie aus der unterirdischen Falle. Zum Glück geht es ihnen gut. Vor Ort klären die Mitarbeiter der Jugendprävention alle Umstände.“

— Олексій Білошицький, erster stellvertretender Leiter des Departements der Patrouillenpolizei

Warum das wichtig ist

Das Kanalisationsnetz ist kein Ort für Kinder: es ist ein Labyrinth, in dem Einstürze, das Austreten giftiger Gase oder plötzliches Überfluten möglich sind. Allein die Tatsache, dass die Kinder dort lebend aufgefunden wurden, ist das Ergebnis der koordinierten Arbeit der Einsatzkräfte, zugleich aber auch ein Signal für potenzielle Probleme in Bezug auf die Sicherheit des städtischen Raums und die Kontrolle des technischen Zustands der Revisionsschächte.

„Ich richte mich an die Eltern: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Sicherheit. Erklären Sie ihnen, dass Neugier sie nicht in Gefahr bringen darf. Unsere gemeinsame Verantwortung ist es, ihr Leben und ihre Gesundheit zu schützen.“

— Олексій Білошицький, erster stellvertretender Leiter des Departements der Patrouillenpolizei

Was Eltern und die Stadt tun sollten

Erstens: Gespräche mit Kindern über einfache Sicherheitsregeln wirken — Neugier ist natürlich, aber das Wissen um Grenzen rettet Leben. Zweitens: Anwohner sollten offene oder beschädigte Schachtdeckel und andere Gefahren in der Infrastruktur melden, und die Behörden sollten die Netze regelmäßiger inspizieren und gefährliche Bereiche kennzeichnen.

Ein solcher Vorfall unterstreicht auch die Rolle der Einsatzkräfte: Das schnelle Eingreifen von Polizei und DSNS minimierte das Risiko einer Tragödie. Die Polizei berichtete außerdem, dass ein weiterer Fall — bei dem ein Polizist und zwei Kadetten der НАВС einen 22‑jährigen Mann retteten, der drohte, vom Balkon zu springen — zeigt, wie vielseitig die Arbeit der Strafverfolgungs- und Rettungskräfte in der Stadt heute ist.

Fazit

Der Vorfall am Chreschtschatyk erinnert daran, dass die Sicherheit von Kindern nicht nur von der Einsatzbereitschaft der Dienste abhängt, sondern auch von präventiven Maßnahmen der Eltern und von der Qualität der städtischen Infrastruktur. Die Frage ist einfach: Sind wir bereit, solche Fälle zum Anlass für systemische Veränderungen zu nehmen und nicht nur als lokale Warnung zu betrachten?

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