Was passiert ist
Ein Team ehemaliger Tesla-Ingenieure hat das Fitnessarmband Fort angekündigt, das automatisch über 50 Übungsarten erkennt und während Kraftübungen die Wiederholungen zählt — von Kniebeugen über Liegestütze bis zu Bauchmuskelübungen. Um ein Training zu starten, muss der Modus nicht manuell gewählt werden: Es reicht, das Armband am Handgelenk zu tragen.
Wie es funktioniert
Das Gerät analysiert die Daten von Herzfrequenz- und Bewegungssensoren mithilfe der eingebetteten Algorithmen. In der mobilen App werden Wiederholungen, wöchentliche Statistiken und eine Bewertung der Belastung für Muskelgruppen angezeigt. Neben Kraftübungen unterstützt Fort Cardio-Tracking, Schlafüberwachung und die Messung des Stressniveaus.
„Wir wollten die routinemäßigen Barrieren beim Training beseitigen — damit sich der Nutzer auf Technik und Fortschritt konzentrieren kann, statt auf die Dateneingabe“
— ein Vertreter von Fort, das Entwicklerteam
Technische Details und Verfügbarkeit
Das Armband wiegt etwa 30 Gramm, die angegebene Akkulaufzeit beträgt bis zu sieben Tage. Fort kommt im dritten Quartal 2026 in den Handel, zunächst in den USA zum Preis von 289 US-Dollar. Erhältliche Farben sind Silber, Schwarz und Gold mit wechselbaren Armbändern.
Warum das wichtig ist
Die automatische Zählung der Wiederholungen eliminiert den menschlichen Faktor in der täglichen Statistik und senkt die Einstiegshürde für Personen, die selbstständig oder unter begrenzten Ressourcen trainieren. Für Trainer und Rehabilitationsspezialisten vereinfachen solche Daten die Kontrolle des Fortschritts, und für die Vorbereitung von Kämpfern liefern sie klarere Belastungsmetriken während der Vorbereitungszyklen.
Analysten des Marktes für Wearables weisen bereits darauf hin, dass die Kombination aus präzisen Sensoren und lokalen Algorithmen zur Bewegungserkennung zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird. Das spiegelt auch einen breiteren Trend wider: Talente aus großen Technologieunternehmen wechseln zu spezialisierten Produkten, in denen angewandte Innovationen schneller umgesetzt werden.
Wie es weitergeht
Fort startet auf dem US-Markt, hat die Funktion der automatischen Übungserkennung aber bereits einen praktischen Nutzen für Sport und Sicherheit. Die Frage für den Hersteller ist, wie die Algorithmen an verschiedene Bewegungsarten, Altersgruppen und Trainingsspezifika angepasst werden können. Für den ukrainischen Markt bedeutet das: Es lohnt sich, auf lokalisierte Versionen und die Möglichkeit der Integration mit Trainerplattformen und Rehabilitationsprogrammen zu achten.
Nun sind die Verbraucher und Trainer am Zug: Ist Fort genau genug, um Papierprotokolle und manuelle Zählungen zu ersetzen, und sind Sportler bereit, zentrale Metriken Algorithmen anzuvertrauen? Die Antworten auf diese Fragen werden den Einfluss des Geräts auf dem Markt für Wearables bestimmen.