Was passiert ist und warum es wichtig ist
In der Nacht hat Russland erneut auf kritische Infrastruktur gezielt: Nach Angaben des Vizepremiers für Wiederaufbau Oleksij Kuleba (Quelle — Telegram, UNN) setzte der Gegner ballistische Raketen und mehr als 300 Drohnen ein, wodurch in mehreren Regionen umfangreiche Schäden an Stromnetzen und Wasserversorgung entstanden. Das ist kein Einzeleinsatz — Analysten sehen eine Verstärkung der Taktik, die gezielt zivile Infrastruktur angreift, um die Widerstandsfähigkeit der Städte zu verringern und den Druck auf die Bevölkerung zu erhöhen.
Ausmaß der Schäden
Nach offiziellen Angaben:
- Kiew: 5.635 Häuser, beziehungsweise etwa 46% des Wohnungsbestands der Hauptstadt, blieben vorübergehend ohne Heizung.
- Kiew, linkes Ufer: etwa 3.500 Häuser vorübergehend ohne Wasser; das rechte Ufer arbeitet mit reduziertem Wasserdruck.
- Dnipropetrowsk-Region (Dnipro und Zelenodolsk): mehr als 15.000 Haushalte ohne Wärme.
- 12 Häuser in Kiew haben seit dem 9. Januar wegen direkter Folgen des Beschusses noch keine Heizung.
"Die Energieinfrastruktur der Ukraine steht erneut unter massiven russischen Beschuss. Der Gegner setzte in friedlichen Städten ballistische Mittel und mehr als 300 Drohnen ein. Unter den Angriffen – Kiew und Region, Dnipropetrowsk, Sumy, Odessa, Winnyzja, Saporischschja, Poltawa und andere Regionen"
— Oleksij Kuleba, Vizepremierminister für Wiederaufbau — Minister für die Entwicklung von Gemeinden und Territorien
Reaktion der Behörden und Reparaturarbeiten
Zur Beschleunigung der Wiederherstellung wurden zusätzliche Kräfte mobilisiert: 40 Notfallbrigaden der Ukrzaliznytsia und weitere 20 Brigaden aus anderen Regionen arbeiten rund um die Uhr gemeinsam mit den städtischen Diensten. Kuleba betont die Priorität der Wiederherstellung der Wärme- und Wasserversorgung, und der Präsident hat angewiesen, die Partner — insbesondere die USA — über das Ausmaß der Angriffe zu informieren und erwartet vom Kabinett einen Bericht über die Wiederherstellungsfristen.
"Kiew. Infolge der Angriffe blieben 5.635 Häuser ohne Heizung – das sind etwa 46% des Wohnungsbestands der Hauptstadt. 12 Häuser haben seit dem 9. Januar noch keine Wärme – wegen direkter Folgen der Beschüsse"
— Oleksij Kuleba, Vizepremierminister für Wiederaufbau — Minister für die Entwicklung von Gemeinden und Territorien
Was das für Anwohner bedeutet
Kurz und praktisch: Die ersten Stunden und Tage nach solchen Angriffen sind entscheidend für die Sicherheit und den Komfort der Menschen. Rechnen Sie mit vermindertem Wasserdruck am rechten Ufer und vorübergehendem Ausfall von Warmwasser und Heizung in abgeschalteten Gebäuden. Es ist wichtig, Ruhe zu bewahren, den Durchsagen der lokalen Behörden zu folgen und sich bei Bedarf an die entsprechenden Dienste zu wenden.
Kontext und Prognose
Dieser Angriff ist Teil eines anhaltenden Trends: Der Gegner zielt gezielt auf die Infrastruktur, um die Resilienz der Gemeinden zu schwächen. Der Staat hat bereits Ressourcen mobilisiert, doch der endgültige Zeitpunkt der vollständigen Wiederherstellung hängt vom Ausmaß der Schäden und von der Sicherheit für die Reparaturbrigaden ab. Entscheidende Frage ist, wie schnell die Partner mit Technik und Materialien helfen können, um die Netze zu stabilisieren.
Kurz: Das Ausmaß ist ernst, es wird operativ reagiert, aber die Unterstützung der Partner und die Sicherheit der Reparaturkräfte sind äußerst wichtig. Weiteres — wir erwarten den offiziellen Bericht der Regierung über die Wiederherstellungsfristen.
Danke an alle Beschäftigten der Kommunalbetriebe, Energieversorger und Eisenbahner, die unter der Drohung weiterer Angriffe arbeiten — gerade ihre systematische Arbeit hält die Städte im Betrieb.