Kane und Gordon retten England vor Sensation
Die englische Nationalmannschaft geriet zuerst in Rückstand: Der Kongolese Zipinga erzielte das 1:0 und zwang die Briten in die Enge. Aber am Ende entschied das Duo aus der Premier League das Spiel: Anthony Gordon schnappte sich den Abprall nach einer Torhüter-Parade und legte den Ball zu Harry Kane, der präzise in die Ecke traf — 2:1.
Ein symbolisches Detail, das Opta feststellte: Dieses Tor war der 100. Treffer von Premier-League-Spielern in der Saison 2025/26 bei dieser Weltmeisterschaft — dieser Jubiläumstreffer fiel ausgerechnet Kane und Gordon zu.
Im Achtelfinale trifft England auf die Turniermitgastgeber Mexiko.
Das späteste Tor in der Geschichte der Weltmeisterschaften
Das Spiel Belgien – Senegal in Seattle entwickelte sich nach einem völlig anderen Szenario. Habib Diarra (25. Minute) und Ismaïla Sarr (51. Minute) brachten die „Löwen von Teranga" in Führung — 2:0. Acht Minuten vor dem Ende sah Belgien verloren aus.
„Für 86 von 90 Minuten war dies eine fast einseitige Bewegung in Richtung belgisches Tor"
Opta Analyst
Aber in der 86. Minute erzielte Romelu Lukaku nach seiner Einwechslung das Tor, und in der 89. Minute nutzte Yuri Tielemans einen Fehler von Torhüter Mory Dia — 2:2. Die Verlängerung führte bis zum Ende zu keinem Ergebnis: In der 117. Minute foulte Lamin Kamara Tielemans im Strafraum. Nach längerem VAR-Check ordnete der Schiedsrichter einen Elfmeter an.
Tielemans verwandelte ihn in der 125. Minute — das ist das späteste Tor in der Geschichte der Weltmeisterschaften.
- Diarra wurde der erste senegalesische Spieler, der in den ersten beiden Spielen einer WM von Anfang an trifft
- Sarr wiederholte den afrikanischen Rekord — 4 Tore in einem Turnier (wie Roger Milla 1990)
- De Bruyne wurde bereits in der 56. Minute ausgewechselt — das Früheste in seiner gesamten WM-Karriere
Belgien trifft im Achtelfinale auf die USA, die am selben Tag Bosnien und Herzegowina besiegten und zum ersten Mal seit 2002 wieder in die Play-off-Phase vorstoßen.
Umstrittenes Finale und offene Frage
Der Elfmeter in der 117. Minute löste bereits Diskussionen aus: ESPN veröffentlichte einen eigenen Artikel mit der Überschrift „Hat sich Belgien den Elfmeter verdient, der das Spiel gegen Senegal entschied?". Kamara bestritt die Entscheidung, aber der VAR bestätigte sie.
Sollte Belgien auf die USA trifft, müssen diese mit dem disqualifizierten Balogoun nach Roter Karte antreten — die Amerikaner gehen ins Feld, ohne ihren Hauptstürmer. Wird diese Überlegenheit den „Roten Teufeln" ausreichen, um endlich überzeugend zu wirken, statt nur zu überleben?