Christina Applegate über das Leben mit Multipler Sklerose: Offenheit als Ressource für Betroffene und ihre Familien

Eine Schauspielerin erzählte, wie die Krankheit ihren Alltag verändert hat. Ihre Offenheit ist nicht nur eine persönliche Geschichte: Sie erinnert an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten und der Menschen, die sich um sie kümmern.

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Was passiert ist

Laut UNN unter Berufung auf Mirror lebt die 54‑jährige Christina Applegate, bekannt durch Rollen in „Married... with Children“ und „Dead to Me“, weiterhin mit der Diagnose Multipler Sklerose (MS), die 2021 gestellt wurde. In ihren Memoiren «Du mit traurigen Augen» beschreibt sie offen, wie die Krankheit den Alltag verändert: starke Müdigkeit, die Notwendigkeit, mehr Zeit im Bett zu verbringen, und veränderte Rollen innerhalb der Familie.

Wesentliche Aussagen — von Christina selbst

„Mein Leben ist nicht schön verpackt. Das Leben der Menschen ist manchmal wirklich entsetzlich. Ich versuche, so ehrlich und offen wie möglich zu sein.“

— Christina Applegate, Schauspielerin

Über Familie und Pflege

Applegate betont die Rolle ihrer Tochter Сейді (etwa 15 Jahre) und ihres Ehemanns Martyn LeNoble bei alltäglichen Entscheidungen. Wie das Kind selbst in den Memoiren sagt, werden sogar einfache Dinge — eine Fahrt oder die Rückkehr nach Hause — unter dem Aspekt der Erholung und Sicherheit geplant.

„Das ist die einzige Zeit, in der wir allein sein können. Ich sage mir: ‚Bring sie einfach sicher dorthin und komm nach Hause zurück, damit sie ins Bett gehen kann.‘ Und genau so mache ich es.“

— Сейді, Tochter von Christina Applegate

Warum das für die Leserin und den Leser wichtig ist

Applegates Geschichte ist nicht nur ein öffentliches Bekenntnis einer prominenten Person. Erstens verringert Offenheit die Stigmatisierung rund um chronische neurologische Erkrankungen. Zweitens wirft sie Fragen zum Zugang zu medizinischer, psychologischer und sozialer Unterstützung für Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen auf — ein Thema, das auch in unserem Land Resonanz hat, insbesondere angesichts von Krieg und Belastungen des Gesundheitssystems.

Kontext: öffentliche Persönlichkeiten und neurodegenerative Erkrankungen

In der Presse wird auch an andere öffentliche Persönlichkeiten erinnert, die mit neurodegenerativen Diagnosen leben; etwa bestätigte die Familie von Bruce Willis, dass bei ihm eine frontotemporale Demenz vorliegt. Solche Fälle lenken die Aufmerksamkeit auf Probleme, die häufig außerhalb der Schlagzeilen bleiben: Langzeitpflege, finanzielle Belastungen und psychisch-emotionale Unterstützung für Familien.

Fazit

Christina Applegates Offenheit ist mehr als ein persönliches Geständnis: Sie ist ein Signal an die Gesellschaft, das Gesundheitssystem und die Politik. Können wir dieses Signal in konkrete Schritte umsetzen — Verbesserungen in Pflege, Unterstützung und Zugang zu Angeboten für Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen? Diese Frage betrifft uns alle.

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