Redmi A7 Pro für €130: Xiaomi kommt mit Budget-Smartphone nach Europa, das vier Jahre Updates verspricht

Xiaomi hat den globalen Vertrieb des Redmi A7 Pro gestartet — ein Smartphone für etwa 130 Euro mit einem 6000-mAh-Akku und der Zusage von vier großen Android-Updates. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen selbst bewusst seine Aktivitäten im niedrigen Preissegment aufgrund der Speicherkrise reduziert.

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Redmi A7 Pro (Фото: Xiaomi)

Für €129,90 auf dem italienischen Markt – dem ersten Vertriebsmarkt in Europa – erhält der Käufer ein Smartphone mit 6,9-Zoll-IPS-Display mit 120 Hz, 6000-mAh-Akku und Android 16 „ab Werk". Das Redmi A7 Pro kam am 15. April 2026 auf den globalen Markt – zwei Monate nach seinem Debüt in Malaysia. Neben Europa ist das Gerät in den VAE und einer Reihe anderer Märkte erhältlich.

Was man für dieses Geld bekommt

Prozessor – Unisoc T7250 im 12-Nanometer-Verfahren. Dies ist kein Flaggschiff-Chip, aber für grundlegende Aufgaben – soziale Netzwerke, Browser, Navigation – ist die Leistung ausreichend. Der physische RAM von 4 GB wird durch die RAM-Erweiterungstechnologie auf bis zu 8 GB mit Flash-Speicher ergänzt; der Speicher beträgt 64 oder 128 GB (UFS 2.2) mit microSDXC-Unterstützung.

Display – HD+ (720×1600), was 2026 auch für das Budget-Segment ein Kompromiss ist. Allerdings sind 120 Hz in dieser Kategorie ein echter Vorteil: Die meisten Konkurrenten beschränken sich immer noch auf 60–90 Hz. Die maximale Helligkeit beträgt 650 Nits, die Dicke 8,2 mm und das Gewicht 210 g.

Kamera – 13 MP (duales hinteres Modul mit KI-Verarbeitung) und 8 MP Frontkamera. Ladeleistung – 15 W: Das Laden des 6000-mAh-Akkus von null dauert etwa zwei Stunden. Es gibt einen 3,5-mm-Anschluss, einen seitlichen Fingerabdruckscanner, Bluetooth 5.4, Wi-Fi 5. NFC ist vorhanden, aber die Verfügbarkeit hängt vom Markt ab.

Ein wichtiges Detail, das in dieser Preisklasse selten vorkommt: Xiaomi verspricht vier große Android-Updates. Das heißt, ein Gerät, das jetzt mit Android 16 gekauft wird, würde theoretisch Unterstützung bis Android 20 erhalten. Für ein Telefon um €130 ist dies ein ungewöhnliches Maß an Verpflichtung.

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Das Redmi A7 Pro kommt auf den Markt, während sich der Hersteller selbst öffentlich aus dem unteren Preissegment zurückzieht. Nach IDC-Daten fielen die Xiaomi-Lieferungen im ersten Quartal 2026 um 19,1% im Jahresvergleich – das Größte unter den fünf führenden Marken. IDC qualifiziert dies als bewusste Strategie: Das Unternehmen reduziert bewusst die Mengen bei günstigen Geräten, um die Rentabilität zu wahren.

„Die Speicherkosten sind um fast 300% gegenüber dem Vorjahr gestiegen und machen nun über 65% der Herstellungskosten für Geräte im unteren Preissegment aus, was das Überleben für Hersteller mit Budget-Portfolios zunehmend schwierig macht".

Nabila Popal, Senior Director of Research, IDC Worldwide Consumer Devices

Vor diesem Hintergrund sieht das Redmi A7 Pro wie ein Versuch aus, die Präsenz im Segment unter €150 in Europa zu bewahren, ohne in die Zone der Nullmarge zu gehen. Nach Marktanalysten-Daten behielt IPS LCD 2025 in Europa einen Marktanteil von 32% genau in Geräten unter €300, wo Redmi mit Motorola G-Series und Samsung Galaxy A0x konkurriert.

Was das Gerät nicht bietet

  • 5G fehlt – 2026 ist dies bereits eine spürbare Einschränkung, besonders angesichts der Tatsache, dass die 5G-Durchdringung in Westeuropa bereits 2024 über 60% überstieg.
  • Die Bildschirmauflösung HD+ (720p) bleibt hinter Konkurrenten in der gleichen Preisklasse zurück, wo Full HD+ zunehmend verbreitet ist.
  • 15 W Ladeleistung – ein Standard aus 2019–2020; Konkurrenten bieten 33–45 W selbst im Budget-Segment.

Die Frage ist nicht, ob man das Redmi A7 Pro für €130 kaufen sollte – für seine Klasse ist es ein ausgewogenes Gerät. Die Frage ist, ob Xiaomi sein Versprechen von vier großen Android-Updates für ein Budget-Smartphone einhalten wird: Falls ja – dies würde den Supportstandard im Segment ändern; falls nein – bleibt es eine Marketingzeile in der Pressemitteilung.

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Am 15. Juli hob der Rat des Internationalen Handballverbandes die 2022 verhängten Sanktionen gegen die Nationalmannschaften Russlands und Weißrusslands auf und stellte die nationale Symbolik vollständig wieder her – unter Berufung auf Entscheidungen des Internationalen Olympischen Komitees vom 7. Mai und 7. Juli 2026. Der Verband drückte gleichzeitig seine „Solidarität mit der Ukraine" aus, sah aber keinen Mechanismus vor, die Wiedereingliederung im Falle einer Eskalation des Krieges auszusetzen.

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