Drohnen des SBU in einer Nacht: 13 Umspannwerke auf der Krim und vier Schiffe der Schattenflotte – und das ist noch nicht der Höhepunkt

Während des Zeitraums vom 1. bis 19. Juli deaktivierten die Drohnensysteme 176 Wasserfahrzeuge und 96 Energieknoten. Die Operationen „MoLoChKa" und „Krim-Schalter aus" schlagen gleichzeitig auf zwei Arterien – die Öllogistik und die Stromversorgung der besetzten Halbinsel.

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Die Kräfte der unbemannten Systeme der ZSU beschädigten in einer Nacht 13 Umspannwerke auf der vorübergehend besetzten Halbinsel und vier Schiffe der russischen „Schattenflotte" im Schwarzen Meer. Dies teilte der Kommandeur der UBS Robert „Madjar" Browdi in Telegram mit. Die Gesamtbilanz vom 1. bis 19. Juli — 176 Wasserfahrzeuge und 96 Energieknoten.

Zwei Operationen — zwei Ziele

Die Anschläge werden im Rahmen von zwei parallelen Operationen durchgeführt. „MoLoCHKa" — eine Abkürzung für den Satz „Moskau wird durch die Krim fallen" — richtet sich gegen Schiffe, die die Ölausfuhr der Russischen Föderation unter Umgehung von Sanktionen sichern. „Krimischer Schalter aus" stromlos gezielt die besetzte Krim: Nach Angaben der UBS wurden bereits über 96 Umspannwerke angegriffen, einschließlich eines strategischen Umschlagpunkts des Energiebrückendurchlaufs Kuban–Krim.

„Die Umschlaginfrastruktur der Halbinsel erhält jede Nacht einen Stachel, die Durchfahrt durch die Meerenge wurde unterbrochen, die Entladung auf ein Minimum beschränkt."

Robert „Madjar" Browdi, Kommandeur der UBS ZSU

Im Netz erschienen Vergleiche von Satellitenaufnahmen der Krim: das Niveau der nächtlichen Beleuchtung auf der Halbinsel ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken.

Wer ist in der „Schattenflotte"

Nach Angaben von Browdi ist das Hauptziel der Operation „MoLoCHKa" — „Kuriertanker": kleine und mittlere Schiffe mit einer Länge von etwa 140 Metern und einer Tragfähigkeit von bis zu 7.000 Tonnen. Sie transportieren Öl von Basen des Wolga-Don-Kanals und des Asowschen Meeres ab, und auf offener See laden sie die Ladung auf große Tanker um, die nicht in seichte Terminals einfahren können. Ein großer Tanker sammelt das Volumen von 12–15 solchen „Kurieren".

  • Alle beschädigten Schiffe unterliegen nach Angaben der UBS internationalen Sanktionen.
  • Nach Angaben von Interfax-Ukraine gehören zu den Zielen Tanker, Massengutfrachter, Fähren und Schlepper.
  • Sanktionen wurden gegen über 610 Tanker verhängt, die am Transport russischer Energieressourcen beteiligt sind.

Umfang und Logik der Kampagne

Durch die Außerbetriebnahme von „Kurieren" blockiert die UBS praktisch die Ausfuhr von russischem Öl: große Tanker liegen auf der Reede ohne Beladung. Anschläge auf Umspannwerke treffen gleichzeitig militärische Infrastruktur — insbesondere Elemente der Luftverteidigung — sowie die zivile Versorgung der besetzten Gebiete. Die Einheiten, die im Rahmen dieser Operationen tätig sind, sind die 414. Brigade „Madzjars Vögel", die 412. Brigade „Nemesis", die 20. Brigade „K-2" und das 1. separate UBS-Zentrum.

Wenn die UBS das Tempo von über 170 Wasserfahrzeugen pro Monat hält, ist die Frage nicht, ob Russland einen Mangel an Öltransit spüren wird, — sondern wann die Schattenflotte die Möglichkeit verlieren wird, ihn durch neue Schiffe auszugleichen.

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