Trojeschtschina: Wärmeversorgung nach den Beschüssen wird wiederhergestellt — was bereits getan wurde und welche Risiken noch bestehen

Kommunale Brigaden und internationale Partner bringen die Wärme in die Wohnungen von Trojeschtschyna zurück. Wir erklären, was bereits umgesetzt wurde, wem Entschädigungen ausgezahlt wurden und warum die nächsten Tage für das Energiesystem der Stadt kritisch sind.

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Kurz

Nach Angaben von UNN und des Leiters der Kiewer Stadtmilitärverwaltung, Timur Tkachenko, wird in Kiew die Zufuhr des Wärmeträgers in Häuser in Trojeschtschyna und angrenzenden Vierteln nach russischen Beschuss wiederhergestellt. Die Fachleute arbeiten auf Quartiersebene – sie prüfen, ob Wasser in das Heizungssystem gelangt, und lassen Luft ab, um den Umlauf wiederherzustellen.

Was bereits unternommen wurde

Die Stadt hat Reparaturbrigaden mobilisiert, Technik und Expertinnen und Experten hinzugezogen und den Auszahlungsprozess beschleunigt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Folgen beseitigen, erhalten Einmalzahlungen in Höhe von 20 000 грн. Zudem hat die Hauptstadt eine große Anzahl Generatoren von internationalen Partnern erhalten, was das Risiko eines Stromausfalls während der Reparaturen an den Wärmeleitungen verringert.

„Das ist ein Teil der Fragen, die im Stab zur Beseitigung der Folgen des Notfalls im Energiesektor nach den russischen Beschuss unter dem Vorsitz von Denys Shmyhal erörtert wurden.“

— Timur Tkachenko, Leiter der Kiewer Stadtmilitärverwaltung

Woran vor Ort gearbeitet wird

Auf Quartiersebene prüfen Teams die Zufuhr des Wärmeträgers zu jedem Steigstrang, lassen Luft aus dem System, beheben Rohrbrüche und koordinieren die Wiederherstellung von Warmwasser dort, wo dies möglich ist. Die Arbeiten werden schrittweise durchgeführt, um keine zusätzliche Belastung für das Energiesystem zu erzeugen.

Position der Behörden und Partner

Vertreter des Stabs betonen, dass die operativen Reparaturarbeiten und die Hilfe der Partner bereits sichtbare Effekte gezeigt haben: Die Stromversorgung in der Hauptstadt und in der Region Kiew weist dank der rund um die Uhr tätigen Brigaden und der verbesserten Wetterlage eine positive Entwicklung auf.

„Es gibt auch andere dringende Lieferungen. Außerdem hat der Kiewer Stadtrat diese Woche endlich ein Paket von Entscheidungen gebildet, mit dem die Stadt Infrastruktur, Menschen und Beschäftigte zu unterstützen vorschlägt.“

— Beitrag von Timur Tkachenko

Warum das für Sie wichtig ist

Die Wiederherstellung der Wärmeversorgung ist nicht nur eine Frage des Komforts. Es geht um die Sicherheit älterer Menschen, von Familien mit Kindern und von medizinischen Einrichtungen. Gleichzeitig sagen Meteorologen eine Abkühlung voraus, was die Belastung des Energiesystems erhöht und das Risiko neuer Störungen steigert. Daher ist es entscheidend, die Versorgung nicht nur schnell, sondern auch stabil wiederherzustellen.

Wie es weitergeht

Der kurzfristige Plan sieht vor, die Arbeiten auf Quartiersebene abzuschließen, kritische Einrichtungen mit Betriebs-Generatoren zu versorgen und Entschädigungen an die Reparaturteams auszuzahlen. Die mittelfristige und langfristige Aufgabe besteht darin, die Netze und die Logistik der Energieversorgung zu stärken, damit ukrainische Städte für neue Prüfungen gewappnet sind. Offene Frage bleibt: Reichen die Reserven, falls die Abkühlung stärker wird oder die Beschüsse anhalten?

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