"General Kirsche" integriert französische KI von Alta Ares in die Drohne Bullet zur Luftabwehr

Die Zusammenarbeit wird ukrainische Kampferfahrung mit französischen Künstliche-Intelligenz-Technologien verbinden, um unter Bedingungen ohne GPS und elektronische Kriegsführung zu funktionieren.

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СЕО Alta Ares Адрієн Кантер і співзасновник "Генерал Черешня" Станіслав Гришин під час  підписання меморандуму про інтеграцію ШІ-наведення в антишахед BULLET (фото – Генерал Черешня Facebook)

Der ukrainische Drohnenhersteller „General Chereshnya" und das französische Rüstungstechnologieunternehmen Alta Ares haben ein Memorandum über eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Die Unternehmen teilten dies am Montag, 3. August, mit.

Die Partnerschaft sieht die Integration von Künstliche-Intelligenz-Systemen des französischen Unternehmens in die ukrainische Abfangdrohne Bullet vor. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden zwei Entwicklungen von Alta Ares in die Bullet integriert: das System Pixel Lock, das die Zielerfassung in der Endphase des Flugs ermöglicht, und das System Cyclop C2, das für die Zielerfassung während des Flugs verantwortlich ist.

Nach Angaben der Unternehmen nutzen beide Systeme Computer Vision und eine Kombination von Sensordaten, um Luftziele zu erkennen, zu verfolgen und abzufangen, sogar unter Bedingungen ohne GPS-Signal und unter aktiver elektronischer Kriegsführung.

Erfahrung plus Technologie

Der Mitbegründer von „General Chereshnya", Stanislav Gryshyn, wies darauf hin, dass die Drohne Bullet bereits unter Kampfbedingungen eingesetzt wird, wo Betrieb ohne GPS und unter Einfluss von elektronischer Kriegsführung eine alltägliche Situation ist.

„Alta Ares hat starke Expertise im Bereich künstliche Intelligenz, wir sind eine im Krieg bewährte Drohne. Zusammen ist dies bereits ein fertiges Produkt, kein Prototyp", sagte er.

Geschäftsführer von Alta Ares Adrien Canter erklärte, dass die Partnerschaft die Kampferfahrung des ukrainischen Herstellers mit Künstliche-Intelligenz-Technologien kombinieren wird, um eine neue Generation autonomer Systeme zur Bekämpfung von Drohnen zu schaffen.

„General Chereshnya" betonte auch, dass die Zusammenarbeit ein weiterer Schritt in der Entwicklung einer internationalen Kooperation ist, die auf ukrainischer Kampferfahrung basiert.

Frühere Schritte des Unternehmens

  • Im April starteten „General Chereshnya" und der kroatische Drohnenhersteller Orqa die Serienproduktion europäischer Komponenten für unbemannte Luftfahrzeuge.
  • Am 4. Mai kündigte das Team von „General Chereshnya" zusammen mit dem Technologiezentrum STRIX eine Partnerschaft zur Entwicklung von Lösungen mit künstlicher Intelligenz und Mitteln zur Bekämpfung von Luftbedrohungen an.
  • Am 27. Juli erhielt das Unternehmen als erstes in der Ukraine eine Lizenz für private Luftverteidigung.

Die Schlüsselfrage ist, wie schnell die Systeme Pixel Lock und Cyclop C2 unter echten Kampfbedingungen an der Front überprüft werden, wo elektronische Kriegsführung und fehlende GPS-Signale bereits zur Norm statt zur Ausnahme geworden sind.

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