Obriy bei Bukovel: 8.000 m² Retail‑Park in Tatariv — Investition in Tourismus und lokale Wirtschaft

In Tatariv wurde der Retail‑Park Obriy mit einer Fläche von 8.000 m² in Betrieb genommen. Das sind nicht einfach neue Geschäfte an der Straße nach Bukovel – wir analysieren, wie das Projekt Arbeitsplätze, touristische Ausgaben und das Gemeindebudget beeinflussen wird.

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Фото: Андрей Семиволоc / Google Maps

Was passiert ist

Am 3. Februar wurde im Dorf Tatariv (Oblast Iwano-Frankiwsk) der Retail‑Park Obriy mit einer Gesamtfläche von 8.000 m² in Betrieb genommen, wie Einträge im einheitlichen staatlichen elektronischen System im Bereich Bauwesen zeigen. Das Objekt liegt entlang der Straße nach Vorokhta – auf dem Weg zum Skigebiet Bukovel – und wird daher sowohl von der lokalen Gemeinde als auch vom Touristenstrom deutlich frequentiert werden.

"Das Objekt mit einer Fläche von 8.000 m² wurde am 3. Februar in Betrieb genommen"

— Einheitliches staatliches elektronisches System im Bereich Bauwesen

Wer baut und wer mietet

Als Entwickler des Projekts fungierte die Firma Building Development. Laut RAU gehören zu den bereits unterschriebenen Mietern unter anderem der Supermarkt Торба, Sinsay, Jysk (Format A3), die Apotheke Подорожник, Eva, Andi, Епіцентр Home, das Zoofachgeschäft БелліZoo sowie Victoria's Secret. Die Eröffnung des Kinderunterhaltungszentrums „Країна Мрій“ ist für März geplant, und es gibt vorläufige Vereinbarungen mit der polnischen Kette CCC, Lviv Croissant, OKWINE, Аврора sowie mehreren lokalen Betreibern.

"Retail‑Parks zu bauen ist günstiger als Einkaufszentren, und sie amortisieren sich schneller"

— Роман Курицький, засновник Building Development (im Kommentar gegenüber LIGA.net)

Kurz zur Wirtschaftlichkeit des Projekts

Retail‑Parks sind in der Regel günstiger im Bau und erreichen schneller die Rentabilität im Vergleich zu mehrgeschossigen Einkaufszentren. Typische Projekte mit 3.000–5.000 m² werden innerhalb von etwa ein bis anderthalb Jahren realisiert, und die Baukosten überschreiten laut Branchenexperten häufig nicht 1.000 US‑Dollar pro m². Der Obriy mit 8.000 m² liegt über dem Standard und bietet damit potenziell ein breiteres Dienstleistungsangebot sowie einen größeren Zustrom von Kundinnen und Kunden.

Warum das für den Leser wichtig ist

Für die lokale Wirtschaft: neue Arbeitsplätze im Handel und im Servicebereich, Steuereinnahmen für die Gemeinde, Rückfluss von Käufen, die zuvor in andere Regionen "abflossen".

Für den Tourist: Bequemlichkeit und Service auf dem Weg zum Resort – vom Supermarkt und der Apotheke bis zum Foodcourt und Kinderzentrum.

Risiken und Fragen: Zunahme des Autoverkehrs im Ortszentrum, Druck auf den lokalen Einzelhandel, Bedarf an abgestimmter Infrastruktur (Parkplätze, Sicherheit, Abwasserentsorgung). Diese Faktoren werden von der lokalen Verwaltung gemeinsam mit dem Entwickler kontrolliert.

Wie es weitergeht

Obriy hat bereits einen Mieterpool gebildet und positioniert sich als serviceorientierte Aufwertung des touristischen Korridors nach Bukovel. Der nächste Schritt besteht darin, die Steuerung der Besucherströme und die Partnerschaft mit der Gemeinde zu fokussieren, damit der ökonomische Effekt in nachhaltige lokale Entwicklung übergeht und nicht neue Probleme schafft. Eine Frage an Investoren und die lokale Verwaltung lautet: Wie lässt sich die schnelle Amortisation des Projekts mit der langfristigen Resilienz der Gemeinde verbinden?

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