Moyo-Lager im Obolonski-Bezirk durch Treffer zerstört — eines von über 30 in der Nacht beschädigten Objekten

In der Nacht zum 2. Juli führte Russland einen der massivsten Anschläge auf Kiew durch: Drohnen, ballistische Raketen, Kalibr- und Zirkon-Marineflugkörper. Das Elektronik-Netzwerk-Lager von Moyo gehörte zu den Zivilobjekten, die zu Asche zerstört wurden.

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Фото: Telegram-канал Moyo

In der Nacht zum 2. Juli griff Russland Kyjiw mit einem Kombinationsanschlag an: Kampfdrohnen, ballistische Raketen, Marineflugkörper „Kalibr" aus dem Schwarzmeergebiet und Hyperschallraketen „Zirkon". Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden mehr als 30 Objekte in allen Stadtbezirken beschädigt – überwiegend Wohngebäude und zivile Infrastruktur.

Lagerhaus – Asche, Team – am Leben

Unter den zerstörten Objekten war ein Lagerhaus der Elektronikkaufladen-Kette Moyo im Bezirk Obolon. Das Unternehmen bestätigte die vollständige Zerstörung des Gebäudes in seinem Telegram-Kanal.

„Heute ist ein sehr schwerer Tag für Moyo. Ein feindlicher Anschlag hat unser Lagerhaus vollständig zerstört. Die ganze Nacht und den ganzen Morgen arbeiten alle notwendigen Dienste am Ort. Das Wichtigste – die Menschen sind am Leben".

Mitteilung von Moyo im Telegram, 2. Juli

Das Unternehmen fügte hinzu: Neue Bestellungen für verfügbare Waren auf der Website werden angenommen. Kunden, die bereits Bestellungen aufgegeben haben, wurde entweder die Lieferung nach Wiederaufnahme des Betriebs oder Rückerstattung versprochen.

Ausmaß des Anschlags: Was in der Stadt bekannt ist

Nach Angaben der Kyjiw-Stadtverwaltung und Bürgermeister Vitali Klitschko erreichte die Zahl der Todesopfer in Kyjiw am Morgen des 2. Juli 10 Personen, verwundet wurden über 34. Unter den Verletzten waren fünf medizinische Mitarbeiter einer Rettungswagenstation im Bezirk Schewtschenko: Ein Notfallmediziner war in kritischem Zustand.

  • Bezirk Desnjanskij: teilweise zerstörtes 9-geschossiges Gebäude, Menschen waren blockiert
  • Bezirk Schewtschenko: beschädigtes Gebäude einer Rettungswagenstation
  • Bezirk Obolon: Brand auf einem Lagergelände (einschließlich Moyo-Lagerhaus)
  • Bezirk Swjatoschinskij: beschädigte Privathäuser, Brände
  • Bezirk Darnyzkyj: Privatsektor in Brand, Trümmer in der Nähe von Wohnhäusern

Nach Angaben von RBC-Ukraina unter Berufung auf den Leiter der Kiewer Regionalverwaltung Mykola Kalashnik wurden auch fünf Bezirke der Region Kyjiw beschädigt – dort wurden Häuser, Lagerräume und Autos beschädigt.

Waffen: Kombinationsanschlag aus mehreren Richtungen

Nach Angaben von Überwachungskanälen wurden Starts von „Kalibr"-Raketen aus dem Schwarzmeergebiet, wiederholte Starts von „Zirkon"-Raketen und ballistische Raketen registriert. Klitschko forderte während der Luftalarme Kiewer auf, Schutzräume nicht zu verlassen, und betonte wiederholte Raketenstarts in Richtung der Hauptstadt. Die Luftverteidigung arbeitete in mehreren Bezirken gleichzeitig.

Die Zerstörung des Moyo-Lagerhauses ist eine private Dimension des Anschlags, der Dutzende Adressen betraf. Das Unternehmen hat bisher keine voraussichtlichen Termine für die Wiederherstellung der Logistik und das Schadensausmaß mitgeteilt. Sollten Versicherungsmechanismen und staatliche Entschädigungen für Unternehmen nicht schnell funktionieren – wird Moyo ein weiteres Beispiel dafür sein, wie ein einziger Anschlag jahrelange Arbeit auslöscht, ohne dass es einen Entschädigungsmechanismus gibt.

Weltnachrichten

Krieg

In der Nacht zum 2. Juli führte Russland einen der größten Anschläge auf Kyjiw seit Beginn des Krieges durch — und setzte dabei zum ersten Mal wirksam „Zirkone" sowie massives ballistisches Feuer ein, das die Luftverteidigung praktisch nicht aufhalten konnte. Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben, über 90 wurden verletzt, Rettungskräfte suchen weiterhin nach Vermissten unter den Trümmern.

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