611 Übergriffe und drei Tote: Wie Mykolaïw zum Anführer der Aggression gegen TCC wurde

Die Region Mykolajiw hat seit 2022 31 Anschläge auf Militärbeschaffungszentren registriert – von Schlägen bis zu Messerstechereien. Vor dem nationalen Hintergrund ist dies keine Ausnahme, sondern Teil eines Trends: Jedes Jahr verdoppelt sich die Anzahl der Zwischenfälle in der Ukraine mehr als.

8
Teilen:
Військовий (фото: Генштаб ЗСУ)

In der Region Mykolajiw wurden seit 2022 31 Fälle rechtswidriger Handlungen gegen Mitarbeiter der TZK und SP dokumentiert. Zu den registrierten Verletzungen gehören Prellungen, Schürfwunden, Verätzungen, Knochenbrüche, Schnitt- und Stichwunden. In der Region Zhytomyr bleiben solche Fälle vereinzelt. Dies geht aus den Antworten beider regionalen TZK auf Anfragen von LIGA.net hervor.

Mykolajiw ist keine Anomalie, sondern ein Symptom. Nach Angaben der Nationalen Polizei wurden bis zum 5. April 2026 in der gesamten Ukraine 611 Fälle von Widerstand oder Angriffen auf Mitarbeiter der TZK und SP dokumentiert, drei von ihnen sind ums Leben gekommen.

Dynamik: jedes Jahr mehr als doppelt so viele

Die Statistik der Angriffe in der Ukraine für vollständige Jahre sieht wie folgt aus:

  • 2022 — 5 Fälle
  • 2023 — 38
  • 2024 — 118
  • 2025 — 341
  • seit Anfang 2026 — über 100

Die meisten Zwischenfälle wurden in der Region Charkiw registriert — 68, in Kyjiw — 53, in der Region Dnipropetrowsk — 44. Mykolajiw taucht in dieser Rangliste der Anführer nicht auf, aber 31 Fälle in vier Jahren sind ein konstantes und kein situatives Problem.

Warum Angriffe gerade jetzt

Der Leiter der Nationalpolizei, Iwan Wygivskij, erklärte die Aggression unmissverständlich:

„Die Gesellschaft kennt Fälle von Korruption in der TZK und SP, wenn Menschen gegen Bezahlung freigelassen werden, die unter Mobilisierung fallen. Deshalb ist das Vertrauen in diese Strukturen minimal, und sogar eine formale Dokumentenkontrolle löst Aggression aus."

Iwan Wygivskij, Leiter der Nationalen Polizei der Ukraine — im Interview mit „Zensor.NET"

Es gibt eine Grundlage für diese Wahrnehmung: Seit Mai 2025 wurden im Rahmen der Operation „Hüter" bis Ende März 2026 325 Verdächtige und 115 Anklageschriften in Korruptionsfällen im Zusammenhang mit Mobilisierung bekannt. Bestechungsgelder für „Befreiung" variieren je nach Phase des Verfahrens von einigen hundert bis zu tausenden Dollar.

Der aufsehenerregendste Vorfall

Am 2. April 2026 wurde in Lwiw während einer Benachrichtigungsaktion ein Militär der TZK getötet — Stichwunden erwiesen sich als mit dem Leben unvereinbar. Dieser Fall wurde der lauteste, aber nicht der erste: In Odesa schoss am 30. März ein mobilis ierungspflichtiger Mann auf einen Kleinbus der TZK, ein Militär erlitt schwere Verletzungen.

Die Typologie der Verletzungen, die von der mykolajiwer TZK registriert wurde — Prellungen, Schürfwunden, Knochenbrüche, Verätzungen, Schnitt- und Stichwunden — zeigt, dass die Angriffe keine spontanen Auseinandersetzungen sind. Einige von ihnen deuten auf Vorbereitung oder die Verwendung von Hilfsmitteln hin.

Wenn der Staat die Verbindung zwischen Korruption in der TZK und Gewalt gegen ihre Mitarbeiter nicht unterbricht — das heißt, nicht das tatsächliche Niveau der Korruption senkt, sondern nur die Anzahl der Fälle — wird das Wachstum der Angriffe nach Abschluss der aktiven Mobilis ierungsphase aufhören, oder wird es sich in eine etablierte Form des Protests verwandeln?

Weltnachrichten

Geschäft

Nach einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sind durch die Meerenge weniger als ein Dutzend Schiffe gefahren. Teheran hat die Verkehrsmenge begrenzt, erhebt Gebühren von über einer Million Dollar pro Fahrt und fordert Zahlungen in Bitcoin oder Yuan – ein Schema, das selbst gegen Sanktionen verstoßen könnte.

1 Stunde vor