In den letzten Wochen stand Griechenland im Mittelpunkt einer der schärfsten Debatten innerhalb der NATO: Was tun mit Raketen, die ohnehin bald verschrottet werden müssen.
Eine Anfrage, die schwer abzulehnen ist — und schwer anzunehmen
Nach Angaben von eKathimerini unter Berufung auf informierte Quellen hat die Ukraine Griechenland mit der Bitte kontaktiert, bis zu 200 PAC-2-Abfangraketen aus den griechischen Patriot-Batterien bereitzustellen. Das Hauptargument der ukrainischen Seite: Einige dieser Raketen sind in den Flugabwehrkräften Griechenlands bereits 23 Jahre im Einsatz und nähern sich dem Ende ihrer technischen Lebensdauer. Mit anderen Worten: Athen wird sie früher oder später vernichten oder teuer modernisieren müssen.
Diese Anfrage kam, nachdem vorherige Verhandlungen über eine mögliche Übertragung von einigen der sechs griechischen Patriot-Batterien — also der Systeme selbst — keine Einigung erzielten. Jetzt fordert Kiew nicht die Systeme an: nur Munition.
Die NATO und die EU unterstützen diese Anfrage offen und üben Druck auf Athen aus. Die griechische Regierung hat jedoch bisher keine öffentliche Antwort gegeben — weder „ja