Die Kapitänin der Amputiertenfußball‑Nationalmannschaft macht die ersten Schritte mit ihrer neuen Prothese: Veteranen der Gemeinde Bilohorod kehren zu einem vollwertigen Leben zurück

Die ersten Veteranen der Gemeinde Bilohorod befinden sich bereits in der Endphase der Prothesenversorgung. Heute haben zwei weitere Einwohnerinnen eine Erstberatung bei MSOR Ukraine erhalten – und noch am selben Tag konnte eine von ihnen bereits mit ihrer neuen Prothese gehen.

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Фото Facebook: Антон Овсієнко

Olga Benda: від Авдіївки — до перших кроків

Olga Benda — Veteranin, Kapitänin der ukrainischen Frauen-Nationalmannschaft im Amputee-Fußball, Koordinatorin der «Aktiven Parks» und Botschafterin des Ukrainischen Veteranenfonds. Vor dem Dienst betrieb sie Leichtathletik. Im Jahr 2016 ging sie in den Krieg. 2017 wurde sie bei Avdiivka schwer verwundet und verlor ein Bein.

Für Olga wurde inzwischen eine moderne Prothese zusammen mit einer Stumpfaufnahme angefertigt — und noch am selben Tag machte sie ihre ersten Schritte mit der neuen Prothese.

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Oleksandra Zolotukhina: мрія відчувати обидві руки

Oleksandra Zolotukhina — Torfrau der ukrainischen Nationalmannschaft im Amputee-Fußball, Teamkollegin von Olga. Sie wurde ohne einen Arm geboren. Ihr Traum ist einfach: ohne Einschränkungen zu leben, zu spielen und zu gewinnen. Heute absolvierte sie eine Erstberatung — der erste Schritt zu dessen Verwirklichung.

Mykhailo Melnyk — вже на наступному етапі

Der Veteran und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung von Bilohorodska, Mykhailo Melnyk, hat bereits den Stumpfadapter erhalten und durchläuft die nächsten Schritte der Prothesenversorgung, um wieder vollständig auf beiden Beinen stehen zu können.

«Die Ukrainer gehören zu den motiviertesten Menschen der Welt, wenn es darum geht, ins Leben zurückzukehren. Genau deshalb verfolge ich meine Mission hier — in der Ukraine»

– Michael Corcoran, Gründer von MSOR, über 20 Jahre Erfahrung in amerikanischen Militärkrankenhäusern

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Nicht nur Medizin

Der Ortsvorsteher Антон Овсієнко traf sich persönlich mit dem Gründer von MSOR und betonte: Für die Gemeinde ist das keine formale Zusammenarbeit, sondern reale Unterstützung für Menschen, die ihre Gesundheit für die Ukraine gegeben haben. Die Gemeinde wird auch weiterhin alles tun, damit Veteranen größtmögliche Chancen zur Rehabilitation erhalten.

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